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Donnerstag, 21. Januar 2016
Trennung... Reißleine
mata, 18:44h
was soll ich sagen, Dienstag war es klar. Es geht nicht mehr. Er fühlt nicht mehr, nicht für mich und nicht für die Kinder. Es tut ihm auch nicht weh, dass ich mich getrennt habe und er kann auch nicht mehr kämpfen.
Ich schlafe nun im alten Zimmer unserer Tochter... es fühlt sich soo elend an.
Er soll weg! Das zog sich durch meine Woche. Jeden Tag, den er vor mir steht, macht er mehr kaputt. Er kann sich nicht 5 Minuten für uns Zeit nehmen, aber Stunden fürs Internet, für die Auflistung seines Leidensweges, welche er an einen Politiker gereicht hat... und wir gehen langsam vor die Hunde.
Die Kinder reagieren nur langsam. Lange schon reden sie, 7 und 8 Jahre alt, erzählen sie ihrem Papa, dass er nur noch für sein Handy Zeit hat und gar nicht mehr für sie. Die Tochter sagt, er interessiert sich nicht für sie. Der Junge ist manchmal so verzweifelt, dass er sich selbst schlägt. Und Er sitzt nur da. Wenn man ihm Anforderungen stellt, versucht er sie abzuarbeiten.
Neue Stelle, LKW-Führerschein und gleichzeitig Bad renovieren... er nimmt alles gleichzeitig an, kann seine Zeit und sein Leben nicht mehr steuern.
Er reagiert auf gar nichts mehr, weil er Angst hat Wut zu fühlen... also fühlt er lieber nichts...
Es ist so unvorstellbar schlimm, den Menschen, den man liebt so zu sehen.
Ich habe die Reißleine gezogen. Ihm gesagt er soll gehen.. jetzt!
In 4 Tagen wird er sich einweisen lassen... ein guter Freund fährt ihn. Das war ein sehr langer Weg. Erste Info war: Erst gehe ich zum Hausarzt, der überweist zum Nervenarzt, der dann in die Psychiatrie. Zu lang!!
Zweite Info:Mitte Februar gehe ich stationär. Ich brach innerlich zusammen... 4Wochen gemeinsam in einem Haus, ich habe keine Rückzugsmöglichgkeit und die Kinder versuchen uns zu überreden, wir sollten uns wieder lieben....
Jetzt geht er in 4 Tagen... ich habe alle Hilfen aktiviert, die ich kenne. Alleinerziehenden Beratung, (das Jugendamt lasse ich noch außen vor... ich habe Angst), Militärkirchliche Familienbetreuung (Danke!!), Freunde, meine Familie... Kinderarzt, Hausarzt..
Eine Kur will ich beantragen, damit ich wieder ins Leben finde. Der Abstand tut schon jetzt gut. Ich habe mich so sehr verändert: nicht mehr bei Freunden angerufen, nicht mehr raus gegangen.. immer in der Angst ihn nicht allein zu lassen, immer in der Angst vielleicht einen schönen Moment zu verpassen... wo es doch so viele schlimme Momente gab.......
Es ist so viel liegen geblieben, alles drehte sich nur noch um seine Krankheit. Ich habe mich um nichts anderes mehr kümmern können. Nur noch um ihn. Drehte es sich mal nicht um seine Krankheit, dann erinnerte spätestens am Abend sein Verhalten daran.
Vielleicht haßt er mich auch einfach nur. Vielleicht fühlt er nichts für mich, weil er mich einfach nicht mehr liebt. Vielleicht hängt er nur noch am Handy, damit er uns nicht ertragen muß.... oder er betäubt sich dort, so wie er es mir gesagt hat.
Ich bewege mich hin und her, mein Körper hat mir längst gezeigt, dass ich nicht mehr handlungsfähig bin. Seit dem Zusammenbruch kämpfe ich immer wieder mit psychischem Zittern - Tremor - nennt es sich. Manchmal zittert nur eine Hand oder ein Arm, manchmal der ganze Körper. Mit der Lippenbremse komme ich wieder runter, wenn ich merke, dass meine Atmung hektisch wird... und ich war immer ein starker Mensch. Seit einer Woche habe ich auch dauerhaft einen trockenen Mund, trotz dass ich keine Medikamte nehme... mir bleibt sprichwörtlich die Spucke weg. Auf mein Studium kann ich mich nicht mehr konzentrieren, meine Gedanken kaum sammeln.
Und immer Alltag immer wieder diese Frage : Wie geht es dir? Noch schlimmer, wie geht es euch?
Was sagt man, wenn der Mann in der Psychiatrie ist... sagt man noch Mann oder sagt man Exmann...
Ich würde uns so gern eine Chance geben, aber will er die auch noch? Er sagt ja... meine Angst vor Zurückweisung ist riesig... die Trennung reiner Selbstschutz, um nicht selbst so verletzt zu werden.....
Es wird ein langer Weg zurück ins Leben werden, aber ich versuche hier darüber zu schreiben... und vielleicht schafft es mal die ganze Geschichte zu einem Buch... ich glaube, ich bin mit diesen ganzen Gefühlen und Erfahrungen nicht allein!
Ich schlafe nun im alten Zimmer unserer Tochter... es fühlt sich soo elend an.
Er soll weg! Das zog sich durch meine Woche. Jeden Tag, den er vor mir steht, macht er mehr kaputt. Er kann sich nicht 5 Minuten für uns Zeit nehmen, aber Stunden fürs Internet, für die Auflistung seines Leidensweges, welche er an einen Politiker gereicht hat... und wir gehen langsam vor die Hunde.
Die Kinder reagieren nur langsam. Lange schon reden sie, 7 und 8 Jahre alt, erzählen sie ihrem Papa, dass er nur noch für sein Handy Zeit hat und gar nicht mehr für sie. Die Tochter sagt, er interessiert sich nicht für sie. Der Junge ist manchmal so verzweifelt, dass er sich selbst schlägt. Und Er sitzt nur da. Wenn man ihm Anforderungen stellt, versucht er sie abzuarbeiten.
Neue Stelle, LKW-Führerschein und gleichzeitig Bad renovieren... er nimmt alles gleichzeitig an, kann seine Zeit und sein Leben nicht mehr steuern.
Er reagiert auf gar nichts mehr, weil er Angst hat Wut zu fühlen... also fühlt er lieber nichts...
Es ist so unvorstellbar schlimm, den Menschen, den man liebt so zu sehen.
Ich habe die Reißleine gezogen. Ihm gesagt er soll gehen.. jetzt!
In 4 Tagen wird er sich einweisen lassen... ein guter Freund fährt ihn. Das war ein sehr langer Weg. Erste Info war: Erst gehe ich zum Hausarzt, der überweist zum Nervenarzt, der dann in die Psychiatrie. Zu lang!!
Zweite Info:Mitte Februar gehe ich stationär. Ich brach innerlich zusammen... 4Wochen gemeinsam in einem Haus, ich habe keine Rückzugsmöglichgkeit und die Kinder versuchen uns zu überreden, wir sollten uns wieder lieben....
Jetzt geht er in 4 Tagen... ich habe alle Hilfen aktiviert, die ich kenne. Alleinerziehenden Beratung, (das Jugendamt lasse ich noch außen vor... ich habe Angst), Militärkirchliche Familienbetreuung (Danke!!), Freunde, meine Familie... Kinderarzt, Hausarzt..
Eine Kur will ich beantragen, damit ich wieder ins Leben finde. Der Abstand tut schon jetzt gut. Ich habe mich so sehr verändert: nicht mehr bei Freunden angerufen, nicht mehr raus gegangen.. immer in der Angst ihn nicht allein zu lassen, immer in der Angst vielleicht einen schönen Moment zu verpassen... wo es doch so viele schlimme Momente gab.......
Es ist so viel liegen geblieben, alles drehte sich nur noch um seine Krankheit. Ich habe mich um nichts anderes mehr kümmern können. Nur noch um ihn. Drehte es sich mal nicht um seine Krankheit, dann erinnerte spätestens am Abend sein Verhalten daran.
Vielleicht haßt er mich auch einfach nur. Vielleicht fühlt er nichts für mich, weil er mich einfach nicht mehr liebt. Vielleicht hängt er nur noch am Handy, damit er uns nicht ertragen muß.... oder er betäubt sich dort, so wie er es mir gesagt hat.
Ich bewege mich hin und her, mein Körper hat mir längst gezeigt, dass ich nicht mehr handlungsfähig bin. Seit dem Zusammenbruch kämpfe ich immer wieder mit psychischem Zittern - Tremor - nennt es sich. Manchmal zittert nur eine Hand oder ein Arm, manchmal der ganze Körper. Mit der Lippenbremse komme ich wieder runter, wenn ich merke, dass meine Atmung hektisch wird... und ich war immer ein starker Mensch. Seit einer Woche habe ich auch dauerhaft einen trockenen Mund, trotz dass ich keine Medikamte nehme... mir bleibt sprichwörtlich die Spucke weg. Auf mein Studium kann ich mich nicht mehr konzentrieren, meine Gedanken kaum sammeln.
Und immer Alltag immer wieder diese Frage : Wie geht es dir? Noch schlimmer, wie geht es euch?
Was sagt man, wenn der Mann in der Psychiatrie ist... sagt man noch Mann oder sagt man Exmann...
Ich würde uns so gern eine Chance geben, aber will er die auch noch? Er sagt ja... meine Angst vor Zurückweisung ist riesig... die Trennung reiner Selbstschutz, um nicht selbst so verletzt zu werden.....
Es wird ein langer Weg zurück ins Leben werden, aber ich versuche hier darüber zu schreiben... und vielleicht schafft es mal die ganze Geschichte zu einem Buch... ich glaube, ich bin mit diesen ganzen Gefühlen und Erfahrungen nicht allein!
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