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Donnerstag, 31. Dezember 2015
Feiertage oder Spießrutenlauf und Zusammenbruch
mata, 13:49h
Nun liegen die meisten Feiertage des Jahres hinter uns. Meinem Mann geht es eigentlich gut..soweit halt. Weihnachten gleicht jedoch eher einem Spießrutenlauf. Warum?
Wegen den Fragen... es gibt Fragen, die sind für die meisten Menschen eine nette Floskel, aber für mich eher ein Disaster.
Und immer wieder kommt diese eine Frage: Hallo, na wie geht es dir/euch/ deinem Mann?
Klar, für die meisten ist das eine Höflichkeitsfloskel.. in anderen Sprachen gehört sie zur Begrüßung schon bligatorisch dazu.. aber innerhalb der Familie ist sie doch meist eine Interessensfrage.. und die stellt mich immer wieder vor Hürden, denn sie erinnert mich jedesmal daran, dass es bei uns eben nicht normal ist.
Die meisten Menschen können eine solche Frage mit einem kurzen "Danke, gut" oder "naja, läuft" beantworten... meine Standartantwort ist inzwischen "Es gibt gute und schlechte Tage" ...
Ja.. so lässt sich er Zustand zu Hause am Besten beschreiben .. es gibt gute und schlechte Tage.
Oft werde ich auch gefragt " wie geht es deinem Mann?" Eigentlich beschissen, aber wollen die Leute das ernsthaft hören? Ein " den Umständen entsprechend" klingt für mich irgendwie angebrachter... und schützt mich vor weiteren Nachfragen.
Für alle die es wissen wollen : Es geht mir scheiße.. genau so wie auch meinem Mann! Es gitba ber Tage, an denen ist es auszuhalten.. und es gibt Tage an denen ist es ein Spießrutenlauf! An jeder Ecke lauert eine falsche Erinnerung, jede Frage kann die falsche sein, jeder Fernsehbericht oder jedes Lied im Radio ein Trigger... Jeder Bericht im Radio kann dann zu viel sein... mal für meinen Mann, mal für mich.
Oft weiß ich nicht, was ihn belastet und wann ihn etwas belastet.. das macht mich unsicher.. und dann fühlt es sich an, als bewege man sich auf rohen Eiern... immer Ansgt etwas falsches zu sagen, übertrieben zu reagieren oder mal wieder etwas nicht mitzubekommen..
Ich würde mir von Freuden und Familien etwas wünschen: Wenn ihr mich trefft, fragt mich bitte nicht nebeher wie es mir/uns geht.... und wenn wir alle zusammen sitzen.. dann fragt bitte nicht, was wir für das nächste Jahr geplant haben oder wie etwas weiter geht!! Das weiß ich nicht. Das weiß mein Mann nicht. Es ist mehr so, das wir uns treiben lassen, von dem, was die Zukunft so bringt.
Natürlich kommen nun wieder schwerere Tage, es ist Silvester... einem Böller musste mein Mann gestern abend schon mit dem "Gedankenstopp" begegnen. Bisher hatte er das so weggesteckt.. erst zum Jahreswechsel war es zuviel... nun reichte ein einziger Böller.. was erwartet mich/ uns heute Nacht? Ich weiß es nicht, also bewege ich mich den gazen Tag wieder wie auf rohen Eiern.. er wirkt abgelenkt... stürzt sich in Arbeit.. mal sehen wie lang es geht.
Auf dem dörflichen Weihanchtsmarkt war er zusammengebrochen... Erinnerungen... Danach wirkte er trotzdem entspannter.. vielleicht lässt er es nun zu? Drückt nicht mehr alles weg?
Ich weiß es nicht.. ich kann nur da sein!
Wegen den Fragen... es gibt Fragen, die sind für die meisten Menschen eine nette Floskel, aber für mich eher ein Disaster.
Und immer wieder kommt diese eine Frage: Hallo, na wie geht es dir/euch/ deinem Mann?
Klar, für die meisten ist das eine Höflichkeitsfloskel.. in anderen Sprachen gehört sie zur Begrüßung schon bligatorisch dazu.. aber innerhalb der Familie ist sie doch meist eine Interessensfrage.. und die stellt mich immer wieder vor Hürden, denn sie erinnert mich jedesmal daran, dass es bei uns eben nicht normal ist.
Die meisten Menschen können eine solche Frage mit einem kurzen "Danke, gut" oder "naja, läuft" beantworten... meine Standartantwort ist inzwischen "Es gibt gute und schlechte Tage" ...
Ja.. so lässt sich er Zustand zu Hause am Besten beschreiben .. es gibt gute und schlechte Tage.
Oft werde ich auch gefragt " wie geht es deinem Mann?" Eigentlich beschissen, aber wollen die Leute das ernsthaft hören? Ein " den Umständen entsprechend" klingt für mich irgendwie angebrachter... und schützt mich vor weiteren Nachfragen.
Für alle die es wissen wollen : Es geht mir scheiße.. genau so wie auch meinem Mann! Es gitba ber Tage, an denen ist es auszuhalten.. und es gibt Tage an denen ist es ein Spießrutenlauf! An jeder Ecke lauert eine falsche Erinnerung, jede Frage kann die falsche sein, jeder Fernsehbericht oder jedes Lied im Radio ein Trigger... Jeder Bericht im Radio kann dann zu viel sein... mal für meinen Mann, mal für mich.
Oft weiß ich nicht, was ihn belastet und wann ihn etwas belastet.. das macht mich unsicher.. und dann fühlt es sich an, als bewege man sich auf rohen Eiern... immer Ansgt etwas falsches zu sagen, übertrieben zu reagieren oder mal wieder etwas nicht mitzubekommen..
Ich würde mir von Freuden und Familien etwas wünschen: Wenn ihr mich trefft, fragt mich bitte nicht nebeher wie es mir/uns geht.... und wenn wir alle zusammen sitzen.. dann fragt bitte nicht, was wir für das nächste Jahr geplant haben oder wie etwas weiter geht!! Das weiß ich nicht. Das weiß mein Mann nicht. Es ist mehr so, das wir uns treiben lassen, von dem, was die Zukunft so bringt.
Natürlich kommen nun wieder schwerere Tage, es ist Silvester... einem Böller musste mein Mann gestern abend schon mit dem "Gedankenstopp" begegnen. Bisher hatte er das so weggesteckt.. erst zum Jahreswechsel war es zuviel... nun reichte ein einziger Böller.. was erwartet mich/ uns heute Nacht? Ich weiß es nicht, also bewege ich mich den gazen Tag wieder wie auf rohen Eiern.. er wirkt abgelenkt... stürzt sich in Arbeit.. mal sehen wie lang es geht.
Auf dem dörflichen Weihanchtsmarkt war er zusammengebrochen... Erinnerungen... Danach wirkte er trotzdem entspannter.. vielleicht lässt er es nun zu? Drückt nicht mehr alles weg?
Ich weiß es nicht.. ich kann nur da sein!
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